Wie funktionieren
Herzfrequenzmessgeräte?
Die
aktuelle Herzfrequenz beschreibt die Anzahl der Herzschläge pro Minute. Mit
Hilfe eines Brustgurtes wird die Zahl der Herzschläge gemessen. Über Impulse
werden diese kabellos auf die Uhr übertragen, in die Herzfrequenz umgerechnet
und als solche auf dem Display angezeigt. Bei der Herzfrequenz handelt es sich
um individuelle Werte. Diese lassen sich nur deuten, wenn sie in Bezug zum
individuellen Maximalpuls gesetzt werden. Alle Herzfrequenzmessgeräte arbeiten
mit dieser Orientierungsgröße, der Maximalen Herzfrequenz (MHF). Das ist der
schnellste Puls, den ein Herz schlagen kann, bevor der Sportler total
erschöpft. Als Richtlinie zur Ermittlung der MHF gilt: 226 minus Lebensalter =
MHF bei Frauen; 220 minus Lebensalter = MHF bei Männern (dies sind Normwerte,
die allgemein ihre Gültigkeit haben, aber keinesfalls eine individuelle
Beratung ersetzen).
Maßstäbe für die Qualität von Pulsmessern:
- Pulsmesser sollten
leicht und einfach zu bedienen sein.
- Die Anzeige sollte
gut lesbar und übersichtlich sein.
- Die Belastungsbereiche
sollten einstellbar sein, d.h. Pulsobergrenze und Pulsuntergrenze mit
dazugehöriger Warnfunktion.
- Sinnvoll ist eine
integrierte Uhrenfunktion (Zeit, Datum, Stoppuhr).
- Für die
realistische Angabe des Kalorienverbrauchs, wenn vorhanden, sollte das Gerät
auf Geschlecht, Alter, Größe und Gewicht programmierbar sein.
- Für Schwimmer muss
die Uhr wasserdicht sein - nicht nur wasserabweisend.
- Die Funktion zur
Bestimmung der persönlich optimalen Trainingszone ist sehr zu empfehlen.
- Achten Sie auf die
spezielle Codierung des Gurtes, um Störungen durch andere Pulsmesser zu
vermeiden.
- Hochwertige Geräte
haben zusätzlich zahlreiche Funktionen im Hinblick auf die Trainingssteuerung,
bis hin zur Möglichkeit einer detaillierten Trainingsanalyse über Computer.