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Der
Fahrradergometer ist ein qualitativ hochwertiges Heimfahrrad. Die Leistung wird
in Watt therapeutisch genau angezeigt und muss mindestens auf 250 Watt
einstellbar sein. Dabei unterscheidet man das drehzahlabhängige und drehzahlunabhängige
Training. Drehzahlabhängig bedeutet,
dass der eingestellte Widerstand immer gleich bleibt, egal, ob der Benutzer
schnell oder langsam tritt. Das Training innerhalb eines bestimmten Leistungs-
bzw. Pulsbereichs muss demnach immer manuell kontrolliert und reguliert werden. Drehzahlunabhängig bedeutet, dass
sich der Widerstand je nach Umdrehungszahl automatisch einstellt. Die
Bezugsgröße ist dabei die eingestellte Leistung in Watt.
In gleicher Weise
funktioniert das pulsgesteuerte Training, nur dass hier die aktuelle
Pulsfrequenz die Bezugsgröße ist. Ist die Pulsfrequenz zu niedrig, wird der
Widerstand automatisch erhöht. Ist der Puls zu hoch, dann reduziert sich der
Widerstand auch wiederum automatisch. Fahrradergometer sind besonders geeignet
für Herzpatienten und für all diejenigen, die ein erhöhtes Bewusstsein für
Qualität und Komfort für ihr Training beanspruchen.
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Maßstäbe für die Qualität von Ergometern:
- Die
Schwungmasse: Das Gewicht der
Schwungscheibe und die Übersetzung der Antriebsscheibe sind ausschlaggebend für
den Rundlauf und die Intensität der Bewegung. Ein Heimtrainer sollte mindestens
mit einer Schwungscheibe von 5 kg ausgestattet sein.
- Das
Bremssystem: Die Schwierigkeit wird
erhöht, indem die Schwungscheibe gebremst wird. Bewährt hat sich das
Magnetbremssystem oder die Wirbelstrombremse (Induktionsbremse). Beide
Bremssysteme unterliegen keinem Materialverschleiß, sind geräuscharm und
ermöglichen ein drehzahlunabhängiges Training. Die Wirbelstrombremse bringt
höhere Widerstandswerte bei hervorragendem Rundlauf.
- Der
Trainingscomputer liefert die Daten,
die der Benutzer während des Trainings benötigt. Die Standarddaten sind: Zeit,
Geschwindigkeit, Entfernung. Bessere Geräte ermöglichen eine Pulskontrolle,
hochwertige Geräte ermöglichen eine Pulskontrolle über Brustgurt und bieten
verschiedene Trainingsprogramme. Gute Trainingsprogramme dienen der Abwechslung
und Motivation für das Training, und sind nicht zu unterschätzen.
- Allgemeiner Komfort und Stabilität:
Dies betrifft insbesondere den Sattelkomfort und die Einstellmöglichkeit von
Sattel und Lenker für eine optimale Sitzhaltung. Achten Sie außerdem auf eine
bedienerfreundliche Anwendung des Trainingscomputers. Die Stabilität betrifft
vor allem die Standfestigkeit des Gerätes.
Sonstiges:
Fußschlaufen an den Pedalen sind empfehlenswert, da Sie einen Richtungswechsel
der Tretbewegung ermöglichen und somit andere Muskelgruppen beanspruchen.
Transportrollen erleichtern das auf die Seite schieben des Gerätes. Für
Menschen mit Knieproblemen oder nach Knieoperationen gibt es kürzere Pedalarme,
um die Bewegungsamplitude zu verringern.