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Wer den Boxsport aktiv betreiben will muss viel trainieren - einerseits natürlich im Trainingskampf gegen andere Boxer. Aber gerade im Verein finden Trainingseinheiten meist nur ein oder zweimal pro Woche statt. Wer jedoch wirklich optimale Erfolge erzielen will, wird schnell merken, dass das nicht unbedingt ausreicht. Dieses Problem kann durch das Training an einem Sandsack behoben werden. Der Vorteil dieser Trainingsgeräte, die nicht nur privat, sondern häufig auch beim Training im Verein eingesetzt werden, ist, dass sie in sehr vielen verschiedenen Größen und Ausführungen angeboten werden. Besonders die auf dem Boden stehenden Modelle sind häufig schnell auf- und abzubauen. Daher sollte es kein Problem sein, einen Sandsack zu finden, der in die eigene Wohnung passt.
Sandsäcke gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen:
Essentiell bei der Wahl des richtigen Exemplars ist es auf jeden Fall, sich dem eigenen Leistungstand anzupassen. Sinnvoll ist es auch, sich vor dem Kauf von einem Boxtrainer beraten zu lassen. Wichtig zu bedenken bei der Anschaffung eines Sandsacks ist es auch, wo dieser aufgestellt werden soll. Sofern man sich für ein freischwingendes Modell entscheidet, muss um den Sandsack herum selbstverständlich genug Platz sein, damit er nach dem Schlag nach links oder rechts pendeln kann, ohne die Wand oder das Mobiliar zu beschädigen. Außerdem ist zu beachten, dass man beim Training an Sandsäcken - wie auch im echten Boxkampf - keinesfalls nur vor dem Sack steht und dagegen schlägt. Häufig werden beim Boxen Schrittfolgen oder schnelle Wechsel trainiert, für die der Sportler natürlich viel Platz braucht, wenn er uneingeschränkt üben will. Ideal ist es daher, den Boxsack in der Mitte eines möglichst großen Raumes zu platzieren. Ist jedoch nicht genug Platz vorhanden, empfiehlt es sich, den Sandsack am besten an eine Wand zu stellen, sodass er möglichst wenig Raum einnimmt. Um zu verhindern, dass beim Üben die Tapete beschädigt wird, ist es ratsam, diese zum Beispiel durch eine Plane oder ein Poster zu schützen.
Verschiedene Ziele beim Training am Sandsack können sein:
Obwohl Sandsäcke ihren Benutzern viel Freiheit zum trainieren lassen, ist es insgesamt unerlässlich für ein effektives Boxtraining, nach einem strengen Plan vorzugehen. Dieser sollte sowohl Einheiten im Verein bzw. der Boxschule etc. enthalten, als auch private Einheiten mit dem Boxsack. Wichtig ist hier auch die Regelmäßigkeit des Trainings. Weiterführend ist es natürlich von großem Vorteil, sein Training durch Laufübungen und Übungen mit Gewichten zu ergänzen. Auch nicht zu vergessen sind jedoch auch Ruhepausen und ein gesunder Lebensstil - von Alkohol, Zigaretten und Drogen sollte ein ernst zu nehmender Sportler lieber verzichten. Stattdessen ist eine Nahrung mit hohem Eiweiß- und Kohlenhydratanteil von Vorteil.
Obwohl ein Sandsack ein äußerst praktisches Trainingsgerät ist, da es seinem Anwender ermöglicht schnell, effektiv und unabhängig von anderen Sportlern zu trainieren, können durch falsche Handhabung dennoch einige Unannehmlichkeiten auftreten. Hier ein paar Hinweise, worauf dringend zu achten ist:
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