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Suchbegriff: Sandsack Boxsack (3 Artikel)

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Sandsack kaufen

Wer den Boxsport aktiv betreiben will muss viel trainieren - einerseits natürlich im Trainingskampf gegen andere Boxer. Aber gerade im Verein finden Trainingseinheiten meist nur ein oder zweimal pro Woche statt. Wer jedoch wirklich optimale Erfolge erzielen will, wird schnell merken, dass das nicht unbedingt ausreicht. Dieses Problem kann durch das Training an einem Sandsack behoben werden. Der Vorteil dieser Trainingsgeräte, die nicht nur privat, sondern häufig auch beim Training im Verein eingesetzt werden, ist, dass sie in sehr vielen verschiedenen Größen und Ausführungen angeboten werden. Besonders die auf dem Boden stehenden Modelle sind häufig schnell auf- und abzubauen. Daher sollte es kein Problem sein, einen Sandsack zu finden, der in die eigene Wohnung passt.

Was ist bei der Wahl eines Sandsackes zu beachten?

Sandsack

Sandsäcke gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen:

  • Das Obermaterial kann von Leinen, über Kunststoff, bis hin zu Leder variieren.
  • Die Größe und die Art der Befestigung - hängt der Sandsack an einem Deckenhaken oder steht er im Raum? - sind von Modell zu Modell unterschiedlich.
  • Auch für die Füllung gibt es mehrere unterschiedliche Möglichkeiten: Entweder natürlich Sand in verschiedenen Härtegraden. Alternativ dazu sind aber auch Boxsäcke mit Styropor-Füllung auf dem Markt. Während letztere eher dazu geeignet ist, technische Feinheiten zu trainieren, ist eine Sandfüllung optimal um die Kraft der Schläge zu verbessern. Als Anfänger ist es ratsam, seinen Sandsack eher mit einem weicheren Sand zu befüllen. Fortgeschrittene Boxer können schon eher zu härteren Sandfüllungen greifen. Ein großer Vorteil ist es auf jeden Fall, einen Sandsack zu wählen, dessen Füllung sich austauschen lässt - was auch auf die Mehrzahl der Modelle zutrifft.
  • Desweiteren gibt es auch spezielle Boxsäcke, deren äußere Form der Silhouette eines Menschen nachempfunden ist. Diese Modelle erlauben es, gezielte Schläge auf bestimmte Körperregionen zu trainieren.

Essentiell bei der Wahl des richtigen Exemplars ist es auf jeden Fall, sich dem eigenen Leistungstand anzupassen. Sinnvoll ist es auch, sich vor dem Kauf von einem Boxtrainer beraten zu lassen. Wichtig zu bedenken bei der Anschaffung eines Sandsacks ist es auch, wo dieser aufgestellt werden soll. Sofern man sich für ein freischwingendes Modell entscheidet, muss um den Sandsack herum selbstverständlich genug Platz sein, damit er nach dem Schlag nach links oder rechts pendeln kann, ohne die Wand oder das Mobiliar zu beschädigen. Außerdem ist zu beachten, dass man beim Training an Sandsäcken - wie auch im echten Boxkampf - keinesfalls nur vor dem Sack steht und dagegen schlägt. Häufig werden beim Boxen Schrittfolgen oder schnelle Wechsel trainiert, für die der Sportler natürlich viel Platz braucht, wenn er uneingeschränkt üben will. Ideal ist es daher, den Boxsack in der Mitte eines möglichst großen Raumes zu platzieren. Ist jedoch nicht genug Platz vorhanden, empfiehlt es sich, den Sandsack am besten an eine Wand zu stellen, sodass er möglichst wenig Raum einnimmt. Um zu verhindern, dass beim Üben die Tapete beschädigt wird, ist es ratsam, diese zum Beispiel durch eine Plane oder ein Poster zu schützen.

Wie trainiert man mit Sandsäcken?

Verschiedene Ziele beim Training am Sandsack können sein:

  • Verbesserung der Schlagkraft. Hierzu hat sich gezeigt, dass sich das Training ohne Handschuhe besonders gut auf die Steigerung der Schlagkraft auswirkt.
  • Verbesserung der Treffsicherheit. Die Treffsicherheit für reale Wettkämpfe wird besser geschult, wenn beim Üben am Trainingsgerät die Boxhandschuhe getragen werden. Eine flexible Mischung aus beiden Methoden scheint hier sinnvoll zu sein.
  • Steigerung der Kondition. Da geschieht vor allem durch lange und schnelle bzw. intensive Trainingseinheiten.
  • Verbesserung von Beinarbeit und Bewegungsabläufen. Gerade in den Anfangsphasen ist hier ein Sandsack vielleicht sogar geeigneter als ein echter Trainingspartner, da man langsam, nach dem eigenen Tempo vorgehen kann.
  • Mentales Training. Ein Boxsack eignet sich sehr gut, um Stress, Frust und Aggressionen abzubauen
  • ein wichtiger Punkt für Boxer, da sich die psychische Verfassung selbstverständlich auch auf die Leistungen im Wettkampf auswirkt. Vor Wettkämpfen besteht nämlich häufig ein hoher psychischer Druck. Beim Training am Sandsack hat man auch die Möglichkeit sich eine Wettkampfsituation zu Hause vorzustellen. So kann man beispielsweise den Moment des ersten Aufeinandertreffens im Ring simulieren und dadurch lernen, mit dem Druck und der Angst besser umzugehen.

Obwohl Sandsäcke ihren Benutzern viel Freiheit zum trainieren lassen, ist es insgesamt unerlässlich für ein effektives Boxtraining, nach einem strengen Plan vorzugehen. Dieser sollte sowohl Einheiten im Verein bzw. der Boxschule etc. enthalten, als auch private Einheiten mit dem Boxsack. Wichtig ist hier auch die Regelmäßigkeit des Trainings. Weiterführend ist es natürlich von großem Vorteil, sein Training durch Laufübungen und Übungen mit Gewichten zu ergänzen. Auch nicht zu vergessen sind jedoch auch Ruhepausen und ein gesunder Lebensstil - von Alkohol, Zigaretten und Drogen sollte ein ernst zu nehmender Sportler lieber verzichten. Stattdessen ist eine Nahrung mit hohem Eiweiß- und Kohlenhydratanteil von Vorteil.

Ein paar Sicherheitshinweise...

Obwohl ein Sandsack ein äußerst praktisches Trainingsgerät ist, da es seinem Anwender ermöglicht schnell, effektiv und unabhängig von anderen Sportlern zu trainieren, können durch falsche Handhabung dennoch einige Unannehmlichkeiten auftreten. Hier ein paar Hinweise, worauf dringend zu achten ist:

  • Sicherer Stand. Ein Boxsack sollte - sofern er nicht hängend befestigt ist - unbedingt einen ausreichend festen Stand haben, um auch bei den härtesten Schlägen nicht auf Gegenstände oder sogar Personen fallen kann.
  • Dichtheit. Wenn das Füllmaterial entweichen kann, weil der Boxsack undicht ist, wäre das ärgerlich. Besonders dann, wenn ein mit Wasser gefüllter Standfuß ausläuft. Es ist daher ratsam, das Material und insbesondere die Nähte von Zeit zu Zeit zu kontrollieren.
  • Rückstoß bei schwingenden Säcken. Einige Sandsäcke schwingen aufgrund ihrer Bauweise aus. Wird dieser Rückstoß unterschätzt, kann es zu unschönen Zusammenstößen kommen - entweder nur mit dem Mobiliar oder schlimmstenfalls auch mit dem Gesicht des unkonzentrierten Boxers. Solche Unfälle können, je nach Schwere, auch trainingsrelevante Verletzungen zur Folge haben.
  • Anbringung von hängenden Boxsäcken. Hier muss natürlich darauf geachtet werden, dass der Haken, bzw. die Decke das Gewicht überhaupt aushalten können. Außerdem muss die Befestigung auch intensivem Training stand halten können, ohne sich zu lockern.
  • Härtegrad der Füllung. Bei der Wahl der Füllung sollte der aktuelle Trainingsstand unbedingt respektiert werden. Ein zu kräftiger Schlag eines unerfahrenen Boxers auf einen mit zu hartem Sand gefüllten Sack kann unangenehme Verletzungen zur Folge haben.

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