Hantelbänke © tankist276/ Fotolia.com

Was Sie über Hantelbänke wissen sollten

Hantelbänke sind aus Sport- und Fitnessstudios kaum mehr wegzudenken. Auch im Hausgebrauch wird regelmäßig auf Hantel- und Trainingsbänke in den eigenen vier Wänden trainiert. Kein Wunder, denn mit einer Hantelbank können viele verschiedene Muskelgruppen mit einfachen Übungen effektiv trainiert werden. Das Angebot an Hantelbänken ist genauso vielfältig wie die möglichen Übungen für unterschiedliche Muskelgruppen. Da kann es unter Umständen schwierig werden, die richtige Bank zu finden. Der Markt für dieses Sport- und Fitnessgerät ist riesig und kaum überschaubar. Um die optimale Hantelbank für die individuellen Bedürfnisse zu finden, gibt es ein paar Kriterien, an denen man sich beim Kauf orientieren kann – unabhängig davon, ob das Gerät im Fachgeschäft oder in einem Online-Marktplatz im Internet gekauft werden soll. [caption id="attachment_13701" align="aligncenter" width="848"]Hantelbänke © tankist276/ Fotolia.com Hantelbänke © tankist276/ Fotolia.com[/caption]

Verstellbarkeit der Hantelbänke sorgt für ein effektives Trainingsergebnis

Für das einfache Bankdrücken mit einer Langhantel bzw. mehreren Kurzhantel, benötigt man in der Regel keine riesige Hantelbank. Möchte man nur Übungen dieser Art zu Hause ausführen, sei eine Drückerbank oder alternativ eine einfache Flachbank empfohlen. Wer jedoch mehrere Übungen in den eigenen Wänden ausführen möchte, sollte sich mit einer Schränkbank vertraut machen. Neben Übungen im Liegen (z.B. Bankdrücken), sind mit einer Schrägbank auch Übungen im Sitzen möglichen (z.B. für das Training der Rückenmuskulatur oder Butterflyübungen). Zwar sind Schrägbänke gegenüber Drücker- oder Flachbanken deutlich teurer, jedoch bieten sie dafür wesentlich mehr Trainingsmöglichkeiten (z. B. Positiv- und Negativdrücken, Sit-ups, Crunches etc.). Wer nur wenig Platz für das Training in den eigenen vier Wänden hat und darauf angewiesen ist, die Hantelbank nach dem Gebrauch wieder wegzustellen, sollte beim Kauf ein klappbares Modell bevorzugen. Beim Aufbau sollte berücksichtigt werden, dass für das Gerät selbst und für mögliches Zubehör nebst Gewichten genügend Platz vorhanden ist.

Hantelbänke und Standfestigkeit: für ein Maximum an Sicherheit

Bei allen sportlichen Aktivitäten steht die Gesundheit und Sicherheit des Trainierenden im Vordergrund. Kippelnde oder quietschende Hantelbänke sind eine Gefahrenquelle, die zu schweren Verletzungen führen kann. Beim Kauf einer Hantelbank sollte bereits auf einen festen Stand geachtet werden. Hier darf man sich auf seinen gesunden Menschenverstand verlassen. Wem schon beim Anblick deutliche Zweifel an der Standfestigkeit und Stabilität kommen, sollte lieber die Finger davon lassen. Als besonders stabil haben sich vor allem Markenprodukte wie beispielsweise von Finnlo, Weider, Hammer, Kettler oder Christopeit erwiesen.

Zusatzoptionen für Hantelbänke - für ein ganzheitliches Training

Wer sich mit einer Hantelbank nicht unbedingt auf einige wenige Übungen reduzieren lassen möchte, sollte beim Kauf ein Auge auf die möglichen Zusatzoptionen legen. Zu den Optionen, die auf einer Bank zusätzlich ausgeführt werden können, zählen u. a. die Beinfixierung, Ablagen für Hanteln und Curl-Ablagen und noch einiges mehr. Natürlich kann man Zusatzoptionen auch noch nachträglich erwerben, wesentlich preiswerter ist es jedoch, gleich von Anfang eine Bank mit entsprechenden Zusatzoptionen zu kaufen. Die Beinfixierung beispielsweise sorgt für ein effektives Training der Bauchmuskulatur.

Die Tragkraft des Gerätes

Ebenfalls unter dem Aspekt der Sicherheit fällt die maximale Tragkraft der Hantelbank. Die Tragkraft ist für die Nutzung der Hantelbänke entscheidend. Die maximale Tragkraft setzt sich zusammen aus dem eigenen Körpergewicht und dem Maximalziel beim Bankdrücken (Gewicht der Hanteln). Hinzu sollte unbedingt eine Toleranz von 20 Prozent gerechnet werden. Als Faustregel könnte man sich merken: Bei einem Krafttraining mit Gewichten von 100 Kilogramm, sollte die Tragkraft der Bank mindestens 250 Kilogramm (besser mehr) betragen. Die maximale Tragkraft sollte nicht zu gering eingeschätzt werden. Auch Anfänger können schon nach kurzer Zeit leicht bis zu 50 Kilogramm drücken.

Weitere Sicherheitsaspekte beachten

Sicherheits- und TÜV-Siegel sind ein guter Hinweis darauf, dass die Hersteller der Hantelbänke sich nicht nur an die gesetzlichen Vorgaben halten, sondern diese auch durch unabhängige Dritte überprüfen lassen. In diesem Zusammenhang spielt auch die Qualität der Materialien sowie deren Verarbeitung eine wesentliche Rolle. Hersteller von qualitativ hochwertigen Hantelbänken verwenden regelmäßig hochwertigen Stahl, Eisen und Aluminium, die sauber verarbeitet wurden. Sicherlich kann beim Kauf eines Fitnessgerätes auch der Preis ein wichtiges Entscheidungskriterium sein, sollte aber keinesfalls das einzige Kriterium bleiben. An erster Stelle sollte daher immer die Qualität stehen. Wer an der Qualität spart, spart häufig am falschen Ende und geht unnötige Risiken für die eigene Gesundheit ein. Eine stabile Rahmenkonstruktion erkennen auch Laien. Die über die gesetzlichen Gewährleistungen hinausgehenden Garantieren der Hersteller sind ebenfalls ein sehr gutes Indiz für eine hohe Qualität.

Aspekte, die beim Kauf einer Hantelbank berücksichtigt werden sollten

Folgende Aspekte sollte man beim Kauf beachtet werden:
  • das vom Hersteller angegebene zulässige Höchstgewicht
  • Verstellbarkeit der Bank, möglichst mit Rückenlehne
  • Breite der Liege- und Sitzfläche
  • Material der Liege- und Sitzfläche (z. B. echtes Leder oder Kunstleder)
  • vorhandene Polsterung der Liege- und Sitzfläche
  • Qualität der verwendeten Materialen und deren Verarbeitung
  • Stabilität der gesamten Konstruktion der Hantelfläche, insbesondere des Rahmens und der Ablagefläche für Kurz- und Langhanteln sowie deren Gewichte
  • der Platzbedarf sowohl im aufgebauten als auch im zusammengeklappten Zustand
  • der Komfort beim Ausführen der Übungen, sowohl im Sitzen als im Liegen
  • Vorhandensein von Prüfsiegeln und Kennzeichnungen
  • die vom Hersteller eingeräumten Garantien und Gewährleistungen
 

Worauf beim Training mit Hantelbänken geachtet werden sollte

Die Übungen mit Hanteln stellt eine durchaus hohe Belastung verschiedener Muskelgruppen und der Gelenke dar. Sinn einer Hantelbank ist es deshalb, vor allem den Rumpf, die Schultern sowie die Arme während des Trainings soweit es geht vom hohen Gewicht der Hanteln zu entlasten. Die Entlastung durch Hantelbänke hat den positiven Effekt, dass dadurch noch weitaus höhere Gewichte gezielt zum Aufbau unterschiedlicher Muskelgruppen eingesetzt werden können, ohne das Verletzungsrisiko wesentlich zu steigern. [caption id="attachment_13687" align="aligncenter" width="975"]Hantelbänke © 3dman_eu/ Pixabay.com Hantelbänke © 3dman_eu/ Pixabay.com[/caption] In diesem Zusammenhang sollte man sich bereits vor dem Kauf über die Übungen im Klaren sein, die man in den eigenen vier Wänden ausführen möchte. Diese Überlegung geht einher mit dem heimischen Platzangebot. Ist beispielsweise zu wenig Platz in der Wohnung für eine Langhantel, wird man wohl auf Langhantelübungen auf der Hantelbank verzichten müssen. Hantelbänke mit angebauten Ablagen für Kurz- und/oder Langhanteln und deren Gewichte lassen sich in der Regel nicht oder nur begrenzt zusammenklappen und wegräumen. Bereits für die vier Grundübungen (Bankdrücken, positives Schrägbankdrücken, negatives Schrägbankdrücken, Butterflys mit Kurzhanteln) benötigt man Platz und einen gewissen Spielraum.

Welches Hantelbankzubehör benötige ich?

Mit einer Hantelstange effektiv trainieren

Eine Hantelstange – egal ob kurz oder lang – gehört wahrscheinlich zu den einfachsten und effektivsten Fitnessgeräten für zu Hause. Sie eignen sich hervorragend für den Muskelaufbau. Sie sind weder in Sport- und Fitnesscentern noch in den eigenen vier Wänden als Trainingsgerät wegzudenken. Das Training mit einer Hantelstange lässt sich perfekt in den Tagesablauf integrieren und ist daher auch ideal geeignet für Trainierende mit wenig Zeit. Mit einem regelmäßigen Hanteltraining lassen sich schon nach relativ kurzer Zeit erste Erfolge erzielen. Dabei werden durch das Training auch versteckte Muskeln gezielt angesprochen und gestärkt. Im Bereich des Hanteltrainings wird zwischen mehreren Hantelstangen unterschieden. Je nach Muskelgruppe und Trainingsziel kommen entweder Kurzhanteln, Langhanteln oder Curlhanteln zum Einsatz. Durch die variablen Gewichte kann man mit diesem Trainingsgerät sehr viele unterschiedliche Übungen absolvieren und das Training der steigenden Leistung anpassen. Daher sollte man durchaus zu hochwertigen Hanteln von namhaften Herstellern wie Kettler, Christopeit oder Bremshey greifen, um das Gerät möglichst lange für den Muskelaufbau und die Definition verschiedener Muskelgruppen verwenden zu können

Hantelscheiben: gusseisern, verchromt oder aus Kunststoff?

Bevor man mit dem Hanteltraining beginnen kann, steht zunächst eine Frage an: Für welche Hantelscheibe soll ich mich nur entscheiden? Grundsätzlich stehen nämlich drei verschiedenen Hantelscheiben für das Hanteltraining zur Auswahl. Das Material, aus welchen die Gewichtsscheiben gefertigt sind, ist wohl das wichtigste Entscheidungskriterium. Derzeit gibt es drei unterschiedliche Materialien, aus denen Hantelscheiben gefertigt werden: Gusseisen, Kunststoff und Chrom. Alle drei Materialarten haben ihre Vor- und Nachteile beim Hanteltraining und Muskelaufbau. Gusseisen und Chrom sind die robustesten Materialien im Bereich der Hantelscheiben. Darüber hinaus sind sie auch wesentlich dünner als die Hantelscheiben aus Kunststoff. Viele Fitnessstudios aber auch Trainierende zu Hause setzen derweil auf den Klassiker aus Metall – manchmal auch ummantelt mit einem schützenden Gummiüberzug –, weil sie wesentlich weniger Platz wegnehmen als ihre Kollegen aus Kunststoff. Da sie dünner sind, kann man insgesamt auch viel mehr Hantelscheiben auf die Stange legen als mit Kunststoffscheiben. Der einzige Nachteil der gusseisernen Scheiben ist der Preis. Sie sind wesentlich teurer als Kunststoffscheiben. Wer sich für die Kunststoffvariante entscheidet, erhält in der Regel Gewichtsscheiben die mit verdichtetem Sand oder Zement – manchmal auch einer Mischung aus verdichteten Sand und Zement – gefüllt sind. Ummantelt sind die Scheiben mit einer robusten Kunststoffhülle. Ihr Vorteil ist vor allem der Preis. Von allen drei Varianten sind die Kunststoffgewichte am preiswertesten. Der große Nachteil dieser Gewichte ist, dass die Scheiben bei einem Sturz nicht so beständig sind, wie die Scheiben aus Gusseisen oder Chrom. Allerdings schützt der Überzug aus Kunststoff den Boden bei einem Sturz wesentlich besser als es bei Gusseisen oder Chrom der Fall wäre. Hier bleiben doch zu oft unschöne Dellen im Boden zurück. Da Sand und Zement nicht so eine hohe Dichte aufweisen, wie die Gusseisen, sind Kunststoffscheiben wesentlich dicker als andere Hantelscheiben, da mehr Material benötigt wird, um auf das gleiche Gewicht zu kommen, wie die Scheiben aus Metall. Daher können insgesamt weniger Scheiben auf eine Hantelstange gelegt werden, als es bei Metallscheiben der Fall ist.

Hantelbänke und ihre Verwendung

Wofür soll die Hantelbank verwendet und welche Muskelgruppen sollen überhaupt mit dem Gerät trainiert werden? Einige Muskelgruppen lassen sich beispielsweise mit anderen Geräten weitaus besser trainieren als mit einer Hantelbank. So benötigt ein klassischer Bodybuilder eine andere Hantelbank als jemand, der Crosstraining oder Crossfit betreiben möchte. Neben der Stabilität spielt auch die Funktionalität bei einer Hantelbank eine große Rolle. Schließlich soll mit einer Hantelbank der Muskelaufbau optimal in den eigenen vier Wänden vorangebracht werden. Daher gibt es bei den Hantelbänken noch die Unterscheidung zwischen Flachbank, Schrägbank und Multifunktionsbank, die je nach Einsatzgebiet unterschiedliche Vor- und Nachteile haben. Die einfachste Form einer Hantelbank stellt die Flachbank dar. Sie ist vielseitig nutzbar und ein grundlegendes Gerät für ein funktionelles Krafttraining. Eine Flachbank besteht aus einer einfachen, stabilen Stahlkonstruktion mit einer daraufgesetzten Liegefläche. Flachbänke werden am effektivsten für das Kurzhanteltraining eingesetzt. Die Langhantel kann man auf der Flachbank nur mit einigen Abstrichen effektiv einsetzen, weil es u.a. an einer Ablage für die Langhantel fehlt. Eine solche Ablagefläche kann aber in der Regel als Zubehör dazu gekauft werden, um so die Trainingsmöglichkeiten der Flachbank zu erweitern. Im Übrigen sollte beim Langhanteltraining keinesfalls auf einen Helfer verzichtet werden. Flachbänke sind in der Regel sehr stabil und günstig in der Anschaffung. Allerdings ist aufgrund der fehlenden Verstellungsmöglichkeiten deren Verwendung eingeschränkt. Die Flachbank eignet sich hervorragend für alle Übungen im Bereich Crossfit. Voraussetzung dafür ist die Verwendung hochwertiger Materialien sowie deren saubere Verarbeitung. Die Schrägbank ist für das Training in den eigenen vier Wänden ohne weiteres zu empfehlen, da man auf ihr sowohl Flachbank- als auch Schrägbankübungen durchführen kann. Das heißt, hier sind Übungen sowohl mit Kurzhanteln als auch mit Langhanteln möglich. Wie bei der Flachbank ist auch bei der Schränkbank der Nachkauf einer Halterung für die Langhantel empfehlenswert – insofern die Hantelbank nicht bereits über eine geeignete Ablagefläche verfügt. Schrägbänke zeichnen sich durch die individuell verstellbare Rückenlehne aus. Diese ermöglicht ein effektives Training der Muskeln in unterschiedlichen Winkeln. Daher kann eine Schrägbank auch als Drückerbank eingesetzt werden. Aufgrund der verstellbaren Rückenlehne kann eine Schrägbank relativ platzsparend zusammengeklappt und verstaut werden. Die Multifunktionsbank vereinigt die Einsatzmöglichkeiten von Flach- und Schrägbänken mit einer Vielzahl von Zusatzoptionen. Darüber hinaus bietet sie noch mehr Verstellmöglichkeiten und bringt meistens gleich Ablageflächen für Kurz- und Langhanteln mit. Durch weitere Zusatzoptionen wie beispielsweise Beinstrecker, Beinbeuger oder einem Bizepstrainer mutiert eine Multifunktionsbank fast zu einem Gerät für ein gezieltes Ganzkörpertraining. In Kombination mit Kraftstationen ermöglicht sie dem Sportler ein umfassendes, ganzheitliches Krafttraining in den eigenen vier Wänden.