Stepper © WavebreakmediaMicro/  Fotolia.com

Stepper – praktische und platzsparende Geräte für zu Hause

Stepper gehören neben den Crosstrainern zu den bekanntesten Sport- und Fitnessgeräten in Deutschland. Sie werden besonders häufig für den Heimgebrauch angeschafft. Diese Fitnessgeräte arbeiten nach dem Prinzip des Treppensteigens. Das heißt, die Trainierenden steigen während des Trainings ununterbrochen Treppen. Dadurch werden sowohl der Kalorienverbrauch gesteigert als auch die Bein- und Gesäßmuskulatur trainiert. Neben den intensiven Trainingsmöglichkeiten sind Stepper auch deshalb besonders im Heimgebrauch weit verbreitet, weil sie zum einen sehr praktisch und zum anderen gegenüber anderen Fitnessgeräten extrem platzsparend sind.

Stepper © WavebreakmediaMicro/ Fotolia.com

Stepper © WavebreakmediaMicro/ Fotolia.com

Aufgrund der besonderen Trainingseffekte der sogenannten „Problemzonen“ (Beine und Po) erfreuen sich diese Trainingsgeräte vor allem bei Frauen großer Beliebtheit. Sie sind das ideale Sport- und Fitnessgerät für Anfänger jeden Alters und Trainingsstandes sowie für alle, die nur wenig Zeit für ein effektives Training haben. Stepper haben in den vergangenen Jahren erheblich an Popularität verloren – allerdings vollkommen zu unrecht. Immer mehr Trainingsgeräte kamen auf den Markt, die gleichzeitig eine Vielzahl von Muskeln und Muskelgruppen trainieren konnten. Dem gegenüber steht jedoch ein besonders hoher Platzbedarf. Wer ein einfaches, praktisches und leicht zu verstauendes Sport- und Fitnessgerät sucht, ist mit einem Stepper sehr gut beraten. Gute Stepper von Markenherstellern wie Kettler oder Hammer sind bereits zu sehr günstigen Preisen zu haben. Im Vergleich beispielsweise zu Cross- oder Ellipsentrainer sind sie preislich unschlagbar. Wer nicht viel Geld für ein Gerät mit intensivem Trainingseffekt ausgeben möchte, sollte sich für einen Stepper von einem Markenhersteller entscheiden. Im Internet gibt es eine Vielzahl von Angeboten zu Steppern aller Art. Da kann man leicht den Überblick verlieren. Darüber hinaus gibt es zum Teil massive Unterschiede im Preis und in der Qualität. Unser Preisvergleich bietet Ihnen die Möglichkeit Produkte bei verschiedenen Anbietern zu vergleichen, um so den günstigsten Preis zu finden. Experten raten daher immer zum Kauf eines Markenherstellers. Für Markenprodukte sprechen u. a.:

  • die qualitativ hochwertigen Materialien und deren Verarbeitung sowie damit einhergehend die hohe Lebensdauer der Geräte,
  • die wesentlich besseren Designeigenschaften von Markenherstellern,
  • die jahrzehntelange Erfahrung der Hersteller im Bereich der Sport- und Fitnessgeräteherstellung und
  • die wesentlich bessere bzw. umfangreiche und in der Regel auch längere Garantie für die Geräte.
 

Stepper wie effektiv: Unterschiedliche Varianten für verschiedene Trainingsziele

Wer sich für den Kauf eines Steppers entscheidet, hat die Auswahl zwischen verschiedenen Varianten. Es wird zwischen Mini-Steppern, Twist- und Swing-Steppern sowie Balance- und Side-Steppern unterschieden. Jede der drei Varianten ist für unterschiedliche Trainingsziele ausgelegt. Daher sollte man vor dem Kauf bedenken, für welchen Zweck man das Gerät anschafft. Das Training, also das Treppensteigen, sieht bei allen drei Varianten aufgrund des Bewegungsablaufes ähnlich aus. Allerdings sind die erzielbaren Effekte durchaus unterschiedlich. Mini-Stepper erfreuen sich vor allem im Heimgebrauch der größten Beliebtheit und sind auch am weitesten verbreitet. Das Trainingsprinzip ist so simpel wie effektiv: Es gibt zwei Trittpedale sowie ein bis zwei Hydraulikzylinder, die für den nötigen Widerstand während des Trainings sorgen. Der große Vorteil dieser Stepper-Variante sind die kompakten Abmessungen des Gerätes. Dadurch lässt sich das Gerät einfach und leicht verstauen. Besonders in kleinen Wohnungen hat so ein Mini-Stepper wesentliche Vorteile gegenüber größeren Geräten. Darüber hinaus handelt es sich dabei um die günstigste Variante dieser Geräteklasse. Wer in Sachen Muskelstimulation auf größere Effektivität setzt, sollte sich für einen Side-Stepper entscheiden. Das Training mit dieser Variante ist von allen am anspruchsvollsten und effektivsten. Durch die leichte seitwärts Bewegung während des Trainings werden zusätzliche Muskelgruppen angesprochen und trainiert. Im Vergleich zur Mini-Variante ist bei diesem Gerät der Kalorienverbrauch deutlich höher. Die Swing-Stepper sind den Side-Steppern durchaus ähnlich. Der Hauptunterschied ist, dass durch das Training auf dieser Variante verstärkt die Rückenmuskulatur angeregt und die Außenseite der Oberschenkel gestrafft wird.

Was bewirkt Stepper und wie viel Kalorien verbrennt man?

Je nach Trainingsdauer und -intensität ist der Stepper das perfekte Gerät um die positiven Effekte, wie sie beim Treppensteigen oder Berglauf erzielt werden, auch kostengünstig in den eigenen vier Wänden zu erreichen. Darüber hinaus trainiert man auf dem Stepper auch die Ausdauer und das Herz-Kreislaufsystem und kann gleichzeitig die Fettverbrennung steigern. Das Stepper-Training ist daher eine sehr gute Unterstützung bei jeder Diät. Je nach Eigengewicht, Schrittwiderstand und Trittfrequenz ist bei einem einstündigen Training eine Fettverbrennung von bis zu 700 Kilokalorien ohne weiteres möglich. Das entspricht in etwa einem langsamen Dauerlauf. Der Unterschied zum Lauftraining ist, dass das Training jederzeit, rund um die Uhr und wetterunabhängig ausgeführt werden kann. Auch weiteres Zubehör ist nicht unbedingt notwendig. Ein paar bequeme Sport- oder Laufschuhe sowie leichte Sportkleidung reichen für ein effektives Training vollkommen aus. Der Bewegungsablauf des Trainings zählt zu den einfachsten Trainingsabläufen im gesamten Fitnessbereich. Es folgt der intuitiven Auf-und-Ab-Bewegung beim Treppensteigen und ist gleichzeitig sehr effektiv. Selbst ungeübte Anfänger finden sehr schnell Zugang zu diesem Gerät. Das Treppensteigen, wie es beim Stepper-Training sehr natürlich simuliert wird, stärkt vor allem die untere Körpermuskulatur. Dadurch sorgt das Gerät für eine exakt definierte Beinmuskulatur und einen knackigen und festen Po. Darüber hinaus sind Trainingsgeräte von Markenherstellern in der Regel mit weiterem Zubehör ausgerüstet bzw. lassen sich entsprechend erweitern, um zusätzlich auch die Rumpf- und Oberkörpermuskulatur zu trainieren. Durch die Hinzunahme von weiterem Zubehör wie beispielsweise Gewichten für Fuß- und Handgelenke kann das Training deutlich intensiviert werden. Wichtig dabei ist aber, die Kniebelastung im Auge zu behalten. Die Belastung der Kniegelenke ist auf einem Stepper in der Tat höher als bei anderen Trainingsgeräten wie Ergometern oder Crosstrainern bzw. Ellipsentrainern, da die Beine hier keine kreisrunde bzw. ovale Bewegung ausführen. Verglichen aber mit den Aufpralleffekten, wie sie beim Lauftraining entstehen, ist das Treppen-Training aufgrund der hydraulischen Federung des Gerätes wesentlich gelenkschonender. Daher ist der Landedruck auf die Knie während der Bewegung auf einem Stepper verhältnismäßig gering. Wer es beim Training nicht übertreibt und die Belastung verantwortungsvoll und gleichmäßig steigert, wird nicht über Knieprobleme klagen können.

Wo kann man Stepper kaufen und was beachten?

Die platzsparenden und effektiven Trainingsgeräte sind schon für kleines Geld zu haben. Daher ist das Angebot meist sehr groß und neben den bekannten Markenherstellern tummeln sich unzählige No-Name-Anbieter auf dem Markt. Um ein effektives Training zu gewährleisten und ein mögliches Verletzungsrisiko zu minimieren, sollte man beim Kauf eines solchen Fitnessgerätes einiges beachten. Trotz günstiger Preise müssen die Geräte einige Anforderungen erfüllen. Ein sehr guter Indikator für Qualität sind u. a das TÜV-Siegel und das GS-Prüfzeichen („Geprüfte Sicherheit“). Ein weiteres Indiz für eine hohe Qualität sind die Hydraulikwiderstände. Sie sollten auch bei starker Belastung konstant gleiche Trittwiderstände aufweisen. Nichts ist schlimmer, als wenn während des Trainings die eingestellte Leistungsstufe nicht konstant den gleichen Widerstand bietet. Billige Hydraulikzylinder werden außerdem schnell heiß und verlieren insgesamt an Widerstandskraft. Ein Trainingscomputer macht das Training abwechslungsreicher und sorgt für Motivation. Mit einem Stepper können grundsätzlich verschiedene Trainingsziele verfolgt werden (z. B. Ausdauer, Fettverbrennung, Muskelaufbau sowie aerobe und anaerobe Fitness). Um ein möglichst umfassendes und effektives Training zu absolvieren, sollte das Gerät verschiedene Trainingsstufen vorweisen können. Wichtig dabei ist, dass diese sich auch während des Trainings mit wenigen Handgriffen und ohne größere Unterbrechungen einstellen lassen. Ein ebenfalls wesentlicher Faktor für ein effektives Training ist neben den unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden auch die Schritthöhe. Je größer die Schritthöhe ist, desto mehr Kraft muss man während des Trainings in den Beinen und dem Gesäß aufbringen. Mit zunehmendem Training wird früher oder später auch das Bedürfnis nach Herausforderungen steigen. Das Gerät sollte daher über eine möglichst große Schritt-Amplitude verfügen. Langfristig sind Geräte mit einer großen Schritt-Amplitude die beste Wahl. Darüber hinaus schonen große Schritte die Gelenke mehr als kleine Schritte. Hochwertige Materialien und eine gute Verarbeitungsqualität zeichnen vor allem namhafte Markenhersteller wie Kettler, Hammer oder Christopeit aus. Die verwendeten Materialien und deren Verarbeitung haben wesentlichen Einfluss auf die Langlebigkeit von Trainingsgeräten. Fitness- und Trainingsgeräte wie Stepper sollten möglichst leichtgängig sein und über eine hohe Standstabilität verfügen. Die Standstabilität sollte auf allen Untergründen (Teppich, Laminat, PVC oder Parkett) gewährleistet sein. Zur Stabilität tragen außerdem eine gute Grund-Balance des Gerätes und höhenverstellbare Füße bei. Darüber hinaus sollten Stepper möglichst geräuscharm funktionieren, so dass man Nachbarn und Mitbewohner durch das Training nicht belästigt. Kein Muss aber ein nützliches Zubehör bei Steppern bilden die Griffe. Sie erweitern das Gerät zu einem verkappten Crosstrainer und ermöglichen ein lockeres Training für den Oberkörper. Wer sich also für einen preisgünstigen Stepper entscheiden möchte, kann auf ein Gerät mit Griffen zurückgreifen. Diese Variante hat gegenüber einem Crosstrainer sogar noch zwei weitere Vorteile: Zum einen erlauben Stepper mit zwei beweglichen Griffen Übungen zur Kreuzkoordination und zum anderen sind sie sehr viel leiser und platzspatender als Crosstrainer, da sie keine Schwungmasse für das Training in den eigenen vier Wänden brauchen. Für ein effektives Training in den eigenen vier Wänden sollte man zwei- bis dreimal pro Woche mindestens eine halbe Stunde am Stück trainieren. Am effektivsten ist das Training in dem für den Fettstoffwechsel so wichtigen Belastungsbereich der maximalen Herzfrequenz (50 bis 70 Prozent). Idealerweise verwendet man für die Überprüfung des maximalen Herzfrequenz einen Pulsmesser mit Brustgurt. Dadurch kann die richtige Frequenz während des Trainings jederzeit überwacht und das Training entsprechend angepasst werden.