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Training auf dem Laufband - körperlich aktiv werden!

Bei einem Laufband handelt es sich um ein Sportgerät für das Fitnessstudio oder den Heimbereich. Dabei führt der Trainierende eine laufende Bewegung auf dem Gerät aus. Ziel des Trainings ist die körperliche Betätigung und die Aktivierung verschiedenster Muskelgruppen. Egal ob im Fitnessstudio oder zuhause, das Laufband gehört auch in Deutschland zu einem der beliebtesten und bekanntesten Trainingsgeräte. Laufbänder sind vielseitig nutzbar – vom einfachen Gehen bis zu ganz verschiedenen Lauftechniken ist auf einem solchen Gerät sehr viel möglich. Mit einem Laufband können verschiedene Trainingsziele erreicht werden: Gewicht abnehmen, Ausdauer verbessern oder Muskeln aufbauen. Das Training auf dem Band kann dabei sowohl als primäre Aktivität oder als Ergänzung zu anderen Geräten genutzt werden. Darüber hinaus stellt es eine ideale Alternative zum Laufen in der freien Natur dar, wenn die Witterungsverhältnisse nicht mitspielen.

Laufband Display

Auf dem Laufband kann man gehen, joggen oder sprinten und auch verschiedene Untergründe und Steigungen simulieren.

Bei den Laufbändern unterscheidet man zwei verschiedene Arten von Geräten voneinander. Es gibt elektronisch betriebene Laufräder sowie Laufräder, die aus eigener Muskelkraft betrieben werden. Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile. Elektronische Laufbänder werden von einem Elektromotor angetrieben. Die Höchstgeschwindigkeit solcher Bänder liegt regelmäßig unter 20 km/h. Moderne Geräte lassen sich je nach Hersteller auf unterschiedliche Geschwindigkeiten und Neigungswinkel einstellen. Die meisten Geräte verfügen darüber hinaus über einen Trainingscomputer, der unterschiedliche Trainingsprogramme (Fahrtspiel, Berglauf, Jogging, Crosslauf etc.) und auch individuelle Programme abrufen und speichern kann. Beim elektronischen Laufband besteht nicht die Gefahr, dass man sich im umherlaufenden Band des Gerätes einklemmen kann, da der Abstand zwischen dem Band und dem Gerätegehäuse in der Regel nur wenige Millimeter groß ist. Das mechanische Laufband dagegen verfügt über keinen zusätzlichen Elektromotor. Es wird nur mit der reinen Muskelkraft des Trainierenden angetrieben. Einige mechanische Modelle besitzen zusätzlich noch ein Schwungrad, mit dem sich der Energiefluss beim Training glätten lässt.

Was bringt Laufbandtraining?

Das Abnehmen gehört häufig zu den Zielen vieler Trainierender. Durch Laufen oder Gehen werden am besten Kalorien und Fett verbrannt. Daher ist das Sportgerät ideal, wenn es um die Gewichtsreduktion geht. Als Faustformel gilt, dass sich der Kalorienverbrauch im Verhältnis zur Geschwindigkeit und der zurückgelegten Entfernung erhöht. Wichtig dabei ist, dass sowohl die Geschwindigkeit als auch die Belastung an die körperlichen Voraussetzungen angepasst werden, da sonst eine massive Verletzungsgefahr droht.

Durch das Laufen und Gehen werden vor allem die Beine, die Waden und das Gesäß trainiert. Das Training auf dem Band eignet sich besonders gut zur Körperstraffung und zur Bekämpfung von Wasseransammlungen im Körper. Durch eine niedrige Geschwindigkeit und eine höhere Steigung wird mehr Muskelkraft benötigt. Dadurch erhöhen sich die Muskelkontraktionen und die Durchblutung des Gewebes, was wiederum zum gewünschten körperstraffenden Effekt führt. Ebenfalls positiv wirkt sich das Training auf dem Band auf das Herz und die Gelenke aus. Besonders effektiv ist ein Herz-Kreislauf-Training auf dem Laufband, durch das die Durchblutung aktiviert und die Effizienz des Herzens verbessert werden. Den Effekt eines Herz-Kreislauf-Trainings kann man schnell spüren: Man fühlt sich fitter und kommt bei den alltäglich anfallenden Arbeiten nicht so schnell aus der Puste. Durch das regelmäßige Training auf einem solchen Gerät werden gleichzeitig sehr viele Gelenke bewegt und bleiben dadurch lange geschmeidig. Dadurch kann jeder aktiv Unfällen oder Alterserscheinungen vorbeugen. Zwar ist es nicht jedermanns Ziel an einem Marathon teilzunehmen, aber zu den großen Vorzügen eines Laufbandes zählt auch, dass man sowohl die Geschwindigkeit als auch die Anstrengung selbst regulieren kann. Dadurch kann das Training Schritt für Schritt intensiviert werden, um beispielsweise die Ausdauer für größere Läufe oder sogar Wettkämpfe zu verbessern. Verfügt das Laufband über einen Trainingscomputer, kann man die voreingestellten Profile durchlaufen. Viele Geräte sind außerdem in der Lage, die Herzfrequenz zu messen (Pulsmesser), um so das Training an den optimalen Pulswerten auszurichten.

Laufband wie trainieren und wie lange?

Der Vorteil der Laufbänder ist, dass der Körper hier nahezu alle natürlichen Bewegungen ausführen kann wie beim Gehen oder Laufen auf der Straße. Das einzige was man auf dem Laufband nicht machen kann: sich vorwärts bewegen. Im Vergleich zur Bewegung auf der Straße, ist die Belastungen auf einem Band anders und die Konzentration der Bewegung höher. Auf dem Band gibt es keine Unebenheiten, Löcher oder Risse, so dass man beim Training nicht auf die Lauffläche achten muss. Daher ist das Training auf dem Band auch insbesondere für Einsteiger und Anfänger, die bei Null starten, hervorragend geeignet. Darüber hinaus stellt das Training eine wertvolle Alternative zum Laufen in der freien Natur dar, wenn beispielsweise das Wetter mal wieder nicht mitspielt. Mit dem Sport- und Fitnessgerät können verschiedene Bewegungsarten ausgeführt werden: langsames und schnelles Gehen sowie das Laufen. Bei Geschwindigkeiten von bis zu fünf km/h spricht man vom langsamen Gehen. Beim schnellen Gehen kommt man auf eine Geschwindigkeit zwischen fünf und 6,5 km/h. Alle Geschwindigkeiten darüber hinaus beschreibt die Bewegungsart des Laufens. Die Bewegungsarten und die damit verbundenen Übungen unterscheiden sich vor allem in ihrem Kalorienverbrauch, ihrer Intensität und in ihrer Wirkung. Wer intensiv trainieren und/oder abnehmen möchte, sollte Laufen. Wer seinen Körper straffen möchte, sollte die Bewegungsart Gehen bevorzugen. Durch eine größere Steigerung kann der Trainierende seine Herz- und Atmungseffizienz sowie seine Muskelausdauer steigern. Um eine Überanstrengung der Muskulatur und des Organismus allgemein zu vermeiden, sollte eine Steigung von maximal vier Prozent beim Laufen gewählt werden. Dieser maximale Steigungswinkel ist besonders für ein graduelles Training gut geeignet. Beim Gehen dagegen kann ein Steigungswinkel zwischen fünf und acht Prozent gewählt werden. Fitnessexperten raten, etwa alle drei bis vier Minuten im Training Phasen mit Steigerungen und in der Ebene abzuwechseln.

Laufband was ist wichtig: Tipps für Anfänger und Fortgeschrittene

Wer das erste Mal mit einem Laufband trainieren möchte oder generell seit mehr als drei Monaten nicht mehr regelmäßig Sport gemacht hat, sollte zunächst mit dem Gehen anfangen. Dadurch gewöhnen sich der Körper und vor allem die Füße, Knie- und Hüftgelenke an die Lauffläche und den Laufkomfort. Beginnen sollte man mit zwei Trainingseinheiten pro Woche, später dann auch dreimal, wobei die Trainingsintensität stufenweise gesteigert werden sollte. Vor allem sollte man dabei darauf achten, es gerade am Anfang nicht zu übertreiben, da sonst das Verletzungsrisiko zu hoch ist. Damit das Training auf dem Band möglichst effektiv und ohne Verletzungsrisiko absolviert werden kann, gehört das richtige Aufwärmen dazu. Fortgeschrittene, die sich auf längere Strecken wie beispielsweise einen Marathon vorbereiten wollen, sollten unbedingt auf Ergometer Laufbänder zurückgreifen. Die Vorbereitung auf größere Strecken basiert auf der Kontrolle der Intensität des Trainings. Dies wird durch die Herzfrequenz (Pulskontrolle) bewerkstelligt. Das heißt, hier ist es sinnvoll, sich eines pulsgesteuerten Gerätes zu bedienen. Am besten sind dabei Geräte, bei denen die Herzfrequenz über einen Brustgurt an den Trainingscomputer übertragen wird. Mithilfe der Sensoren am Brustgurt kann ein Training auf Basis eines konstanten Herzschlages sichergestellt werden. Das Herz sollte dabei mindestens 75 Prozent der maximalen Herzfrequenz betragen. Die maximale Herzfrequenz lässt sich über folgende Faustformel leicht selbst bestimmen: 220 – das eigene Lebensalter = maximale Herzfrequenz. Wer in der Lage ist, dieselbe Trainingsintensität über einen Zeitraum von mindestens 45 Minuten zu halten, kann die Herzfrequenz in den kommenden Trainingseinheiten steigern. Empfohlen wird eine Steigerung von fünf bis 10 Herzschläge pro Trainingsstufe. Bevor das Laufband benutzt wird, sollte die Standfestigkeit kurz überprüft werden. Das Gerät sollte gerade stehen und nicht wackeln. Die Lauffläche sollte sich beim Betreten des Gerätes nicht bewegen. Moderne Bänder verfügen über entsprechende Sicherheitssysteme wie zum Beispiel Leuchten im Griff oder Lasermarkierungen auf dem Band, an denen Trainierende erkennen können, ob sich das Band bewegt oder nicht. Zum Aufwärmen sollte man zunächst mit etwa fünf Minuten Gehen beginnen. Dadurch gewöhnt sich der Körper an die Lauffläche. Erst dann sollte die Geschwindigkeit oder die Steigung langsam erhöht werden. Während des Trainings sollte immer eine aufrechte Haltung beibehalten werden. Der Blick sollte nach vorne gerichtet sein. Während des Trainings sollte man sich nicht umdrehen, da durch die Ablenkung erhebliche Verletzungsgefahr durch das Fallen vom Band droht. Keinesfalls sollte man sich während des Trainings überanstrengen. Ist die Anstrengung im Verhältnis zur eigenen Leistungsfähigkeit zu groß, kann die Überlastung Muskelbeschwerden bis hin zu ernsthaften Verletzungen führen. Um die Muskeln nach dem Training wieder zu entspannen, sollte jede Trainingseinheit mit fünfminütigen langsamem Gehen beendet werden. Anschließend ist es ratsam, die Muskulatur ca. zehn Minuten zu dehnen. Von der Benutzung eines Laufbandes sollte unbedingt abgesehen werden, wenn ein Arzt schwere Gelenk- und/oder Muskelprobleme feststellt, besonders im Bereich des Rückens, der Knie oder Knöchel. Eine gute Alternative stellen bei solchen Diagnose Crosstrainer dar. Hier sind die Bewegungen flüssiger bzw. gleitender, was die Knie und Füße weniger belastet.

Laufband was beachten und wo Laufband kaufen?

Die Bewegungsarten und der Nutzen des Sport- und Fitnessgerätes sind in der Regel gleich. Trotzdem unterscheiden sich die Laufbänder vor allem durch ihre Größe, die Beschaffenheit der Lauffläche, die Einstellungsmöglichkeiten des Neigungswinkels sowie die Geschwindigkeit. Für das elektronische Laufbandtraining empfehlen Experten ein hochwertiges Markengerät, wie beispielsweise von Diadora, Christopeit, Hammer, Kettler oder Reebok. Bei Geräten in Fitnessstudios ist die Lauffläche etwas härter und größer als bei Heimgeräten. Auf Studiogeräten sind Geschwindigkeiten bis 27 km/h theoretisch kein Problem. Dadurch können vor allem fortgeschrittene Läufer optimal mit dem Gerät trainieren. Noch weniger erfahrene Läufer sollten zunächst auf etwas weichere Laufbänder zurückgreifen. Hochwertige Laufbänder für den Heimgebrauch sind noch weicher eingestellt. Mit solchen Geräten finden sich auch Einsteiger und unerfahrene Personen sehr gut zurecht. Sie verfügen über einen sensiblen Rahmen, der Erschütterungen sehr gut abfangen und dämpfen kann. Diese Geräte sind wie Studiogeräte professionell, qualitativ hochwertig und sehr stabil, da besonders für den Heimgebrauch konzipiert. Vergleichen Sie bei uns die Preise verschiedener Anbieter und finden Sie so Ihr Wunsch-Laufband zum günstigsten Preis.